Freie Berufe & Beratung
Marketing für Notare: Social Media, Kanäle & Kosten
Durchschnittlich 4,7 Beschäftigte je Betrieb
Entscheider sitzen hier - für Geschäftskunden der Kanal mit der kuerzesten Strecke zur Anfrage. Empfohlener Aufwand: min. 1 Beitrag pro Woche.
aus Branchendaten abgeleitet
Nur 31 % der Unternehmen dieser Größenklasse nutzen soziale Netzwerke - wer hier sichtbar ist, hat wenig Konkurrenz um Aufmerksamkeit.
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Alle Kanäle im Vergleich
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LinkedIn sehr hoch
Entscheider sitzen hier - für Geschäftskunden der Kanal mit der kuerzesten Strecke zur Anfrage.
Aufwand: min. 1 Beitrag pro Woche
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Google Unternehmensprofil mittel
Grundeintrag lohnt immer; die laufende Pflege ist ohne Einzugsgebiet zweitrangig.
Aufwand: einmalig ca. 1 Stunde, danach monatlich
-
Instagram mittel
Breite Reichweite und günstige Produktion; funktioniert, sobald es etwas zu zeigen gibt.
Aufwand: min. 2 Stunden pro Woche
-
TikTok mittel
Nur mit klarer Video-Idee sinnvoll; ohne regelmaessige Kurzvideos verpufft der Kanal.
Aufwand: min. 3 Kurzvideos pro Monat
Bewertung für Notare - abgeleitet aus Einzugsgebiet, Kundenstruktur und Betriebsgröße. Rechenweg auf /methodik/.
Zahlen zur Branche
- Unternehmen in der Klasse "Rechtsberatung (inkl. Notariate)"
- 59.019
- Beschäftigte insgesamt
- 279.120
- Beschäftigte je Betrieb
- 4,7
- Social-Media-Nutzung (10 bis 49 Beschäftigte)
- 31 %
Mit 4,7 Beschäftigten je Betrieb entspricht Notare fast genau dem Durchschnitt im Bereich Freie Berufe & Beratung (5). Damit ist Social Media hier Chefsache - es gibt selten jemanden, der das nebenbei übernimmt.
Die amtliche Statistik führt Notare gemeinsam mit verwandten Tätigkeiten in der Klasse "Rechtsberatung (inkl. Notariate)". Diese Klasse umfasst 59.019 Unternehmen (Stand 2023) - die reine Zahl für Notare ist darin enthalten, aber nicht separat ausgewiesen.
Von allen deutschen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigte nutzen 31 % soziale Netzwerke (Eurostat, Stand 2023). Diese Quote gilt für die Größenklasse, nicht speziell für Notare - eine amtliche Aufschlüsselung nach Branchen existiert nicht.
Content-Säulen für Notare
- Ergebnisse zeigen Vorher-Nachher, fertige Arbeiten, typische Aufträge - der Beleg, dass Notare liefern.
- Menschen hinter dem Betrieb Team, Alltag, Ausbildung - der Grund, warum Menschen sich für einen Anbieter entscheiden und nicht für den nächsten.
- Fachwissen einordnen Branchenentwicklungen kommentieren und Entscheidungen erklären - das ist die Währung bei Geschäftskunden.
Mitarbeitergewinnung über Social Media
Auch ohne klassische Ausbildungsberufe lässt sich der aufgebaute Kanal für die Personalsuche nutzen. Der Unterschied zur Kundenansprache liegt im Inhalt: Nicht das Ergebnis der Arbeit steht im Vordergrund, sondern wie es ist, im Betrieb zu arbeiten.
Für Notare lohnt sich das vor allem dann, wenn Stellen laenger als drei Monate offen bleiben - dann übersteigen die Ausfallkosten den Aufwand deutlich.
Was kostet die Betreuung?
Drei Wege sind üblich, und sie unterscheiden sich weniger im Preis als im Zeitaufwand, den sie im Betrieb lassen:
- Selbst machen: keine Rechnung, aber min. 2 Stunden pro Woche - bei Notare in der Regel Chefsache.
- Freie Mitarbeit: stundenweise Unterstützung für Schnitt oder Texte; funktioniert, wenn die Idee im Betrieb entsteht.
- Agentur: feste monatliche Betreuung inklusive Produktion und Planung - sinnvoll, sobald der Kanal Anfragen bringen soll und nicht nur gepflegt aussehen.
Eine belastbare Preisspanne hängt an Produktionsaufwand und Frequenz. Was in den einzelnen Modellen enthalten ist, steht im Kostenratgeber.
Social Media für Notare - lieber gleich richtig aufsetzen?
Diese Seite wird von FUTRIZE GmbH betrieben, einer Social-Media-Agentur aus Lübeck. Wenn Sie die Umsetzung abgeben möchten: min. 3 fertige Videos im Testmonat, datenbasierte Skripte, feste Content-Säulen.
Social Media in der Praxis: Notare
Der häufigste Fehler ist, Social Media nebenbei an wechselnde Büromitarbeiter abzugeben. Realistisch entstehen belastbare Beiträge nur, wenn der Notar die fachliche Linie vorgibt und eine feste Person Themen, Freigaben und Veröffentlichung koordiniert. Als Stoff eignen sich wiederkehrende Fragen vor Beurkundungen, etwa zu Immobilienkauf, Vorsorge oder Gesellschaftsgründung. Dafür braucht es wöchentlich konzentrierte Arbeitszeit für Auswahl, fachliche Prüfung und verständliche Formulierung - auch wenn am Ende nur ein kurzer Beitrag erscheint.
Gesichter schaffen Vertrauen, doch inszenierte Beratungsszenen wirken bei Notaren schnell unpassend. Glaubwürdig sind der Notar bei einer sachlichen Einordnung und Mitarbeiter bei echten Abläufen wie Terminvorbereitung, Urkundenversand oder der Organisation eines Beurkundungstermins - ohne Mandanten, Akteninhalte oder vertrauliche Bildschirme zu zeigen. Solche Einblicke pflegen vor allem Bekanntheit und Vertrauen. Qualifizierte Anfragen entstehen eher durch konkrete Antworten auf typische Entscheidungsfragen, einen klaren Kontaktweg und regelmäßige Wiederholung. Der sinnvollste nächste Schritt ist deshalb, ein häufiges Anliegen auf einer passenden Plattform fortlaufend zu erklären und zu prüfen, ob daraus passende Terminwünsche entstehen.
Verwandte Branchen im Vergleich
| Branche | Betriebe (amtliche Klasse) | Beschäftigte je Betrieb |
|---|---|---|
| Rechtsanwälte | 59.019 | 4,7 |
| Steuerberater | 54.896 | 8,5 |
| Energieberater | 80.210 | 6,5 |
| Ingenieurbüros | 80.210 | 6,5 |
| Architekten | 34.986 | 4 |
| Coaches | 84.894 | 3,5 |
Häufige Fragen zu Marketing für Notare
Welche Social-Media-Plattform lohnt sich für Notare am meisten?
Wie viele Betriebe gibt es in dieser Branche?
Wie viele Betriebe dieser Größe nutzen überhaupt soziale Netzwerke?
Wie viel Zeit kostet Social Media für Notare realistisch?
Lohnt sich Social Media für Notare auch zur Mitarbeitergewinnung?
Quelle und Datenstand
Quelle: Eurostat Strukturelle Unternehmensstatistik (sbs_ovw_act) · Stand 2023 · CC BY 4.0
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Kanal-Empfehlung ist eine regelbasierte Einordnung, keine Erfolgsgarantie - der Rechenweg steht offen auf /methodik/.