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Freie Berufe & Beratung

Marketing für Steuerberater: Social Media, Kanäle & Kosten

Durchschnittlich 8,5 Beschäftigte je Betrieb

LinkedIn

Entscheider sitzen hier - für Geschäftskunden der Kanal mit der kuerzesten Strecke zur Anfrage. Empfohlener Aufwand: min. 1 Beitrag pro Woche.

aus Branchendaten abgeleitet

Nur 31 % der Unternehmen dieser Größenklasse nutzen soziale Netzwerke - wer hier sichtbar ist, hat wenig Konkurrenz um Aufmerksamkeit.

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Alle Kanäle im Vergleich

  1. LinkedIn sehr hoch

    Entscheider sitzen hier - für Geschäftskunden der Kanal mit der kuerzesten Strecke zur Anfrage.

    Aufwand: min. 1 Beitrag pro Woche

  2. Instagram mittel

    Breite Reichweite und günstige Produktion; funktioniert, sobald es etwas zu zeigen gibt.

    Aufwand: min. 2 Stunden pro Woche

  3. TikTok hoch

    Der Kanal mit der jüngsten Zielgruppe - für Auszubildende und Quereinsteiger derzeit der wirksamste Weg.

    Aufwand: min. 3 Kurzvideos pro Monat

  4. Google Unternehmensprofil mittel

    Grundeintrag lohnt immer; die laufende Pflege ist ohne Einzugsgebiet zweitrangig.

    Aufwand: einmalig ca. 1 Stunde, danach monatlich

Bewertung für Steuerberater - abgeleitet aus Einzugsgebiet, Kundenstruktur und Betriebsgröße. Rechenweg auf /methodik/.

Zahlen zur Branche

Unternehmen in der Klasse "Wirtschaftspruefung und Steuerberatung"
54.896
Beschäftigte insgesamt
464.307
Beschäftigte je Betrieb
8,5
Social-Media-Nutzung (10 bis 49 Beschäftigte)
31 %
Betriebe wie Steuerberater (10 bis 49 Beschäftigte) 31 %
Alle Unternehmen ab 10 Beschäftigte 35 %
Balken ab 0 %, Bezugsgröße 100 %.

Mit 8,5 Beschäftigten je Betrieb liegt Steuerberater um 3,5 über dem Durchschnitt im Bereich Freie Berufe & Beratung (5). Damit ist Social Media hier Chefsache - es gibt selten jemanden, der das nebenbei übernimmt.

Die amtliche Statistik führt Steuerberater gemeinsam mit verwandten Tätigkeiten in der Klasse "Wirtschaftspruefung und Steuerberatung". Diese Klasse umfasst 54.896 Unternehmen (Stand 2023) - die reine Zahl für Steuerberater ist darin enthalten, aber nicht separat ausgewiesen.

Von allen deutschen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigte nutzen 31 % soziale Netzwerke (Eurostat, Stand 2023). Diese Quote gilt für die Größenklasse, nicht speziell für Steuerberater - eine amtliche Aufschlüsselung nach Branchen existiert nicht.

Mitarbeitergewinnung über Social Media

In Branchen mit Ausbildungsberufen ist die Personalsuche häufig der wirtschaftlichere Grund für Social Media als die Kundengewinnung: Eine besetzte Stelle ist schneller bezahlt als ein neuer Kunde. Für Steuerberater funktioniert das über TikTok - mit Einblicken in Arbeitsalltag, Team und Ausbildung statt klassischer Stellenanzeigen.

Wichtig ist die Erreichbarkeit: Wer über Social Media Bewerbungen will, braucht einen Weg, der ohne Anschreiben und Lebenslauf funktioniert - eine Nachricht oder ein kurzes Formular reichen für den Erstkontakt.

Was kostet die Betreuung?

Drei Wege sind üblich, und sie unterscheiden sich weniger im Preis als im Zeitaufwand, den sie im Betrieb lassen:

  • Selbst machen: keine Rechnung, aber min. 2 Stunden pro Woche - bei Steuerberater in der Regel Chefsache.
  • Freie Mitarbeit: stundenweise Unterstützung für Schnitt oder Texte; funktioniert, wenn die Idee im Betrieb entsteht.
  • Agentur: feste monatliche Betreuung inklusive Produktion und Planung - sinnvoll, sobald der Kanal Anfragen bringen soll und nicht nur gepflegt aussehen.

Eine belastbare Preisspanne hängt an Produktionsaufwand und Frequenz. Was in den einzelnen Modellen enthalten ist, steht im Kostenratgeber.

Social Media für Steuerberater - lieber gleich richtig aufsetzen?

Diese Seite wird von FUTRIZE GmbH betrieben, einer Social-Media-Agentur aus Lübeck. Wenn Sie die Umsetzung abgeben möchten: min. 3 fertige Videos im Testmonat, datenbasierte Skripte, feste Content-Säulen.

Kostenloses Erstgespräch

Social Media in der Praxis: Steuerberater

Im Kanzleialltag entsteht Content realistisch beim Inhaber oder bei einer medienaffinen Fachkraft, nicht in einer eigenen Redaktion. Themen liefern Fristen, Steueränderungen, Lohnabrechnung und typische Rückfragen aus Mandantengesprächen. Für Auswahl, Formulierung, fachliche Prüfung und Veröffentlichung fällt wöchentlich ein fester Zeitblock an, in arbeitsintensiven Abschlussphasen eher weniger. Sichtbar sein sollten die Menschen, die später beraten oder Bewerber einarbeiten: kurze Einordnungen am Schreibtisch, Einblicke in die Vorbereitung eines Beratungstermins oder sachliche Erklärungen aus der Lohnbuchhaltung. Mandantendaten, Akten und inszenierte Teamposen bleiben außen vor.

Eine gepflegte Präsenz zeigt vor allem, dass die Kanzlei erreichbar, fachlich aktuell und als Arbeitgeber greifbar ist. Sie unterstützt Empfehlungen und hält bei bestehenden Mandanten Vertrauen wach, erzeugt aber nicht automatisch passende Anfragen. Dafür braucht es klar benannte Mandantenthemen, etwa Unternehmensnachfolge, laufende Lohnprozesse oder digitale Belegabläufe, verbunden mit einem konkreten Kontaktweg. Der sinnvollste Schritt ist deshalb, eine verantwortliche Person und ein wiederkehrendes Fachformat festzulegen - mit dem klaren Ziel, Vertrauen rund um Steuerfragen zu pflegen oder Anfragen zu ausgewählten Beratungsfeldern auszulösen.

Verwandte Branchen im Vergleich

Branchen mit ähnlichem Profil - Zahlen aus derselben amtlichen Quelle.
BrancheBetriebe (amtliche Klasse)Beschäftigte je Betrieb
Notare59.0194,7
Rechtsanwälte59.0194,7
Architekten34.9864
Energieberater80.2106,5
Ingenieurbüros80.2106,5
Coaches84.8943,5

Häufige Fragen zu Marketing für Steuerberater

Welche Social-Media-Plattform lohnt sich für Steuerberater am meisten?
Für Steuerberater steht LinkedIn an erster Stelle: Entscheider sitzen hier - für Geschäftskunden der Kanal mit der kuerzesten Strecke zur Anfrage. Der zweitwichtigste Kanal folgt in der Tabelle oben - die Reihenfolge ergibt sich aus Betriebsgröße, Einzugsgebiet und Zielgruppe.
Wie viele Betriebe gibt es in dieser Branche?
Die amtliche Statistik führt Steuerberater gemeinsam mit verwandten Tätigkeiten in der Klasse "Wirtschaftspruefung und Steuerberatung". Diese Klasse umfasst 54.896 Unternehmen (Stand 2023) - die reine Zahl für Steuerberater ist darin enthalten, aber nicht separat ausgewiesen.
Wie viele Betriebe dieser Größe nutzen überhaupt soziale Netzwerke?
Von allen deutschen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigte nutzen 31 % soziale Netzwerke (Eurostat, Stand 2023). Diese Quote gilt für die Größenklasse, nicht speziell für Steuerberater - eine amtliche Aufschlüsselung nach Branchen existiert nicht.
Wie viel Zeit kostet Social Media für Steuerberater realistisch?
Realistisch sind min. 2 Stunden pro Woche für einen Kanal - Aufnahme, Schnitt, Text und Antworten zusammengenommen. Wer zwei Kanäle parallel bespielen will, sollte mit dem doppelten Aufwand rechnen oder Inhalte konsequent mehrfach verwenden.
Lohnt sich Social Media für Steuerberater auch zur Mitarbeitergewinnung?
Ja - für Steuerberater ist die Personalsuche oft der wirtschaftlichere Grund als die Kundengewinnung. TikTok erreicht die Altersgruppe, die über Stellenportale kaum noch zu erreichen ist.

Quelle und Datenstand

Quelle: Eurostat Strukturelle Unternehmensstatistik (sbs_ovw_act) · Stand 2023 · CC BY 4.0

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Kanal-Empfehlung ist eine regelbasierte Einordnung, keine Erfolgsgarantie - der Rechenweg steht offen auf /methodik/.

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