Freie Berufe & Beratung
Marketing für Bestatter: Social Media, Kanäle & Kosten
Durchschnittlich 6,8 Beschäftigte je Betrieb
Sichtbares Ergebnis plus lokales Publikum - der Standardkanal für Betriebe mit Laufkundschaft und Einzugsgebiet. Empfohlener Aufwand: min. 2 Stunden pro Woche.
aus Branchendaten abgeleitet
Nur 31 % der Unternehmen dieser Größenklasse nutzen soziale Netzwerke - wer hier sichtbar ist, hat wenig Konkurrenz um Aufmerksamkeit.
Lieber abgeben statt selbst machen? Kostenloses Erstgespräch bei FUTRIZE GmbH
Alle Kanäle im Vergleich
-
Instagram sehr hoch
Sichtbares Ergebnis plus lokales Publikum - der Standardkanal für Betriebe mit Laufkundschaft und Einzugsgebiet.
Aufwand: min. 2 Stunden pro Woche
-
Google Unternehmensprofil sehr hoch
Kein Social-Media-Kanal, aber für lokale Betriebe der wichtigste Sichtbarkeits-Baustein - und in einer Stunde eingerichtet.
Aufwand: einmalig ca. 1 Stunde, danach monatlich
-
TikTok mittel
Nur mit klarer Video-Idee sinnvoll; ohne regelmaessige Kurzvideos verpufft der Kanal.
Aufwand: min. 3 Kurzvideos pro Monat
-
LinkedIn niedrig
Ohne Geschäftskunden-Fokus zahlt sich der Aufwand selten aus.
Aufwand: min. 1 Beitrag pro Woche
Bewertung für Bestatter - abgeleitet aus Einzugsgebiet, Kundenstruktur und Betriebsgröße. Rechenweg auf /methodik/.
Zahlen zur Branche
- Betriebe in Deutschland
- 5.956
- Beschäftigte insgesamt
- 40.289
- Beschäftigte je Betrieb
- 6,8
- Social-Media-Nutzung (10 bis 49 Beschäftigte)
- 31 %
Mit 6,8 Beschäftigten je Betrieb liegt Bestatter um 1,8 über dem Durchschnitt im Bereich Freie Berufe & Beratung (5). Damit ist Social Media hier Chefsache - es gibt selten jemanden, der das nebenbei übernimmt.
In Deutschland gibt es 5.956 Betriebe dieser Branche (amtliche Unternehmensstatistik, Stand 2023).
Von allen deutschen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigte nutzen 31 % soziale Netzwerke (Eurostat, Stand 2023). Diese Quote gilt für die Größenklasse, nicht speziell für Bestatter - eine amtliche Aufschlüsselung nach Branchen existiert nicht.
Content-Säulen für Bestatter
- Ergebnisse zeigen Vorher-Nachher, fertige Arbeiten, typische Aufträge - der Beleg, dass Bestatter liefern.
- Menschen hinter dem Betrieb Team, Alltag, Ausbildung - der Grund, warum Menschen sich für einen Anbieter entscheiden und nicht für den nächsten.
- Häufige Fragen beantworten Was Kundinnen und Kunden immer wieder fragen, einmal sauber als Video oder Beitrag beantworten.
Mitarbeitergewinnung über Social Media
Auch ohne klassische Ausbildungsberufe lässt sich der aufgebaute Kanal für die Personalsuche nutzen. Der Unterschied zur Kundenansprache liegt im Inhalt: Nicht das Ergebnis der Arbeit steht im Vordergrund, sondern wie es ist, im Betrieb zu arbeiten.
Für Bestatter lohnt sich das vor allem dann, wenn Stellen laenger als drei Monate offen bleiben - dann übersteigen die Ausfallkosten den Aufwand deutlich.
Was kostet die Betreuung?
Drei Wege sind üblich, und sie unterscheiden sich weniger im Preis als im Zeitaufwand, den sie im Betrieb lassen:
- Selbst machen: keine Rechnung, aber min. 2 Stunden pro Woche - bei Bestatter in der Regel Chefsache.
- Freie Mitarbeit: stundenweise Unterstützung für Schnitt oder Texte; funktioniert, wenn die Idee im Betrieb entsteht.
- Agentur: feste monatliche Betreuung inklusive Produktion und Planung - sinnvoll, sobald der Kanal Anfragen bringen soll und nicht nur gepflegt aussehen.
Eine belastbare Preisspanne hängt an Produktionsaufwand und Frequenz. Was in den einzelnen Modellen enthalten ist, steht im Kostenratgeber.
Social Media für Bestatter - lieber gleich richtig aufsetzen?
Diese Seite wird von FUTRIZE GmbH betrieben, einer Social-Media-Agentur aus Lübeck. Wenn Sie die Umsetzung abgeben möchten: min. 3 fertige Videos im Testmonat, datenbasierte Skripte, feste Content-Säulen.
Social Media in der Praxis: Bestatter
Im Bestattungsbetrieb entsteht Content realistisch meist beim Inhaber oder bei einer vertrauten Bürokraft - neben Überführungen, Trauergesprächen, Vorsorge und Organisation der Abschiednahme. Schon ein verlässlicher Beitrag pro Woche bindet mehrere Stunden für Thema, Aufnahme, Abstimmung, Text und Reaktionen. Mitarbeitende müssen dafür keine Szenen spielen. Glaubwürdig sind kurze Erklärungen zur Bestattungsvorsorge, Einblicke in die Vorbereitung des Abschiedsraums oder Antworten auf häufige Fragen zu Urnen, Ablauf und Formalitäten. Verstorbene und Angehörige bleiben ohne ausdrückliche Zustimmung außen vor.
Eine gepflegte Präsenz auf Instagram oder Facebook zeigt Angehörigen, wer hinter dem Bestattungsbetrieb steht, wie respektvoll kommuniziert wird und ob der Umgang vertrauenswürdig wirkt. Das allein erzeugt jedoch selten unmittelbar Aufträge, weil akuter Bedarf häufig über Google, Empfehlungen oder direkten Kontakt entsteht. Anfragen werden wahrscheinlicher, wenn lokale Auffindbarkeit, klare Leistungen und ein einfacher Kontaktweg zusammenspielen. Der sinnvollste nächste Schritt ist daher kein zusätzlicher Kanal, sondern ein wiederkehrendes Format mit festen Zuständigkeiten - ergänzt um aktuelle Kontaktdaten und einen klaren Hinweis auf Vorsorgegespräche und Erreichbarkeit.
Verwandte Branchen im Vergleich
| Branche | Betriebe (amtliche Klasse) | Beschäftigte je Betrieb |
|---|---|---|
| Eventplaner | 6.201 | 7,2 |
| Hochzeitsplaner | 6.201 | 7,2 |
| Videografen | 6.861 | 5,5 |
| Übersetzer | 8.369 | 2 |
| Fotografen | 13.341 | 1,9 |
| Hochzeitsfotografen | 13.341 | 1,9 |
Häufige Fragen zu Marketing für Bestatter
Welche Social-Media-Plattform lohnt sich für Bestatter am meisten?
Wie viele Betriebe gibt es in dieser Branche?
Wie viele Betriebe dieser Größe nutzen überhaupt soziale Netzwerke?
Wie viel Zeit kostet Social Media für Bestatter realistisch?
Lohnt sich Social Media für Bestatter auch zur Mitarbeitergewinnung?
Quelle und Datenstand
Quelle: Eurostat Strukturelle Unternehmensstatistik (sbs_ovw_act) · Stand 2023 · CC BY 4.0
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Kanal-Empfehlung ist eine regelbasierte Einordnung, keine Erfolgsgarantie - der Rechenweg steht offen auf /methodik/.