Handwerk & Bau
Marketing für Dachdecker: Social Media, Kanäle & Kosten
Durchschnittlich 6,9 Beschäftigte je Betrieb
Sichtbares Ergebnis plus lokales Publikum - der Standardkanal für Betriebe mit Laufkundschaft und Einzugsgebiet. Empfohlener Aufwand: min. 2 Stunden pro Woche.
aus Branchendaten abgeleitet
Nur 31 % der Unternehmen dieser Größenklasse nutzen soziale Netzwerke - wer hier sichtbar ist, hat wenig Konkurrenz um Aufmerksamkeit.
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Alle Kanäle im Vergleich
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Instagram sehr hoch
Sichtbares Ergebnis plus lokales Publikum - der Standardkanal für Betriebe mit Laufkundschaft und Einzugsgebiet.
Aufwand: min. 2 Stunden pro Woche
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Google Unternehmensprofil sehr hoch
Kein Social-Media-Kanal, aber für lokale Betriebe der wichtigste Sichtbarkeits-Baustein - und in einer Stunde eingerichtet.
Aufwand: einmalig ca. 1 Stunde, danach monatlich
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TikTok hoch
Der Kanal mit der jüngsten Zielgruppe - für Auszubildende und Quereinsteiger derzeit der wirksamste Weg.
Aufwand: min. 3 Kurzvideos pro Monat
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LinkedIn niedrig
Ohne Geschäftskunden-Fokus zahlt sich der Aufwand selten aus.
Aufwand: min. 1 Beitrag pro Woche
Bewertung für Dachdecker - abgeleitet aus Einzugsgebiet, Kundenstruktur und Betriebsgröße. Rechenweg auf /methodik/.
Zahlen zur Branche
- Betriebe in Deutschland
- 28.331
- Beschäftigte insgesamt
- 196.043
- Beschäftigte je Betrieb
- 6,9
- Social-Media-Nutzung (10 bis 49 Beschäftigte)
- 31 %
Mit 6,9 Beschäftigten je Betrieb liegt Dachdecker um 3,5 unter dem Durchschnitt im Bereich Handwerk & Bau (10,4). Damit ist Social Media hier Chefsache - es gibt selten jemanden, der das nebenbei übernimmt.
In Deutschland gibt es 28.331 Betriebe dieser Branche (amtliche Unternehmensstatistik, Stand 2023).
Von allen deutschen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigte nutzen 31 % soziale Netzwerke (Eurostat, Stand 2023). Diese Quote gilt für die Größenklasse, nicht speziell für Dachdecker - eine amtliche Aufschlüsselung nach Branchen existiert nicht.
Content-Säulen für Dachdecker
- Ergebnisse zeigen Vorher-Nachher, fertige Arbeiten, typische Aufträge - der Beleg, dass Dachdecker liefern.
- Menschen hinter dem Betrieb Team, Alltag, Ausbildung - der Grund, warum Menschen sich für einen Anbieter entscheiden und nicht für den nächsten.
- Häufige Fragen beantworten Was Kundinnen und Kunden immer wieder fragen, einmal sauber als Video oder Beitrag beantworten.
- Nachwuchs ansprechen Ausbildung, erste Woche, Werkzeug, Verdienst - Inhalte, die Bewerbungen auslösen statt Likes.
Mitarbeitergewinnung über Social Media
In Branchen mit Ausbildungsberufen ist die Personalsuche häufig der wirtschaftlichere Grund für Social Media als die Kundengewinnung: Eine besetzte Stelle ist schneller bezahlt als ein neuer Kunde. Für Dachdecker funktioniert das über TikTok - mit Einblicken in Arbeitsalltag, Team und Ausbildung statt klassischer Stellenanzeigen.
Wichtig ist die Erreichbarkeit: Wer über Social Media Bewerbungen will, braucht einen Weg, der ohne Anschreiben und Lebenslauf funktioniert - eine Nachricht oder ein kurzes Formular reichen für den Erstkontakt.
Was kostet die Betreuung?
Drei Wege sind üblich, und sie unterscheiden sich weniger im Preis als im Zeitaufwand, den sie im Betrieb lassen:
- Selbst machen: keine Rechnung, aber min. 2 Stunden pro Woche - bei Dachdecker in der Regel Chefsache.
- Freie Mitarbeit: stundenweise Unterstützung für Schnitt oder Texte; funktioniert, wenn die Idee im Betrieb entsteht.
- Agentur: feste monatliche Betreuung inklusive Produktion und Planung - sinnvoll, sobald der Kanal Anfragen bringen soll und nicht nur gepflegt aussehen.
Eine belastbare Preisspanne hängt an Produktionsaufwand und Frequenz. Was in den einzelnen Modellen enthalten ist, steht im Kostenratgeber.
Social Media für Dachdecker - lieber gleich richtig aufsetzen?
Diese Seite wird von FUTRIZE GmbH betrieben, einer Social-Media-Agentur aus Lübeck. Wenn Sie die Umsetzung abgeben möchten: min. 3 fertige Videos im Testmonat, datenbasierte Skripte, feste Content-Säulen.
Social Media in der Praxis: Dachdecker
Auf den Feeds vieler Dachdecker landen fertige Dächer, Baustellenfotos ohne Erklärung und Gruppenbilder vor dem Fahrzeug. Das zeigt Aktivität, lässt aber offen, ob eine undichte Kehle saniert, ein Anschluss erneuert oder nur Material angeliefert wurde. Ohne Problem, Arbeitsschritt und Ergebnis wirken gute Arbeiten austauschbar und werden schnell überblättert. Nach einigen Monaten stockt der Kanal meist, weil der Inhaber zwischen Wetterplanung, Gerüst, Aufmaß und Mitarbeit selbst fotografieren, texten und veröffentlichen soll. Fehlt ein fester Ablauf, fallen Beiträge erst vereinzelt, später ganz aus.
Vor einer Anfrage suchen private Auftraggeber keine Dachästhetik um ihrer selbst willen. Sie wollen erkennen, ob der Betrieb Schäden an Ziegeln, Abdichtungen, Dachfenstern oder Anschlüssen nachvollziehbar beurteilt, Reparatur und Neueindeckung verständlich abgrenzt und die Baustelle sauber organisiert. Wichtig sind sichtbare Arbeitsschritte, Hinweise auf Warnzeichen, der Umgang mit Regen und Sturmfolgen sowie ein glaubwürdiger Eindruck vom Team auf dem Dach. Der sinnvollste nächste Schritt ist deshalb einfach: wöchentlich eine häufige Kundenfrage direkt auf der Baustelle beantworten und mit Detailaufnahmen belegen.
Häufige Fragen zu Marketing für Dachdecker
Welche Social-Media-Plattform lohnt sich für Dachdecker am meisten?
Wie viele Betriebe gibt es in dieser Branche?
Wie viele Betriebe dieser Größe nutzen überhaupt soziale Netzwerke?
Wie viel Zeit kostet Social Media für Dachdecker realistisch?
Lohnt sich Social Media für Dachdecker auch zur Mitarbeitergewinnung?
Quelle und Datenstand
Quelle: Eurostat Strukturelle Unternehmensstatistik (sbs_ovw_act) · Stand 2023 · CC BY 4.0
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Kanal-Empfehlung ist eine regelbasierte Einordnung, keine Erfolgsgarantie - der Rechenweg steht offen auf /methodik/.