Zum Inhalt springen
socialbranche

Gesundheit & Soziales

Marketing für Pflegedienste: Social Media, Kanäle & Kosten

Durchschnittlich 40,4 Beschäftigte je Betrieb

Instagram

Breite Reichweite und günstige Produktion; funktioniert, sobald es etwas zu zeigen gibt. Empfohlener Aufwand: min. 2 Stunden pro Woche.

aus Branchendaten abgeleitet

Nur 31 % der Unternehmen dieser Größenklasse nutzen soziale Netzwerke - wer hier sichtbar ist, hat wenig Konkurrenz um Aufmerksamkeit.

Lieber abgeben statt selbst machen? Kostenloses Erstgespräch bei FUTRIZE GmbH

Alle Kanäle im Vergleich

  1. Instagram hoch

    Breite Reichweite und günstige Produktion; funktioniert, sobald es etwas zu zeigen gibt.

    Aufwand: min. 2 Stunden pro Woche

  2. TikTok hoch

    Der Kanal mit der jüngsten Zielgruppe - für Auszubildende und Quereinsteiger derzeit der wirksamste Weg.

    Aufwand: min. 3 Kurzvideos pro Monat

  3. Google Unternehmensprofil mittel

    Grundeintrag lohnt immer; die laufende Pflege ist ohne Einzugsgebiet zweitrangig.

    Aufwand: einmalig ca. 1 Stunde, danach monatlich

  4. LinkedIn niedrig

    Ohne Geschäftskunden-Fokus zahlt sich der Aufwand selten aus.

    Aufwand: min. 1 Beitrag pro Woche

Bewertung für Pflegedienste - abgeleitet aus Einzugsgebiet, Kundenstruktur und Betriebsgröße. Rechenweg auf /methodik/.

Zahlen zur Branche

Unternehmen in der Klasse "Soziale Betreuung und ambulante Dienste"
14.746
Beschäftigte insgesamt
595.737
Beschäftigte je Betrieb
40,4
Social-Media-Nutzung (10 bis 49 Beschäftigte)
31 %
Betriebe wie Pflegedienste (10 bis 49 Beschäftigte) 31 %
Alle Unternehmen ab 10 Beschäftigte 35 %
Balken ab 0 %, Bezugsgröße 100 %.

Mit 40,4 Beschäftigten je Betrieb liegt Pflegedienste um 29,3 über dem Durchschnitt im Bereich Gesundheit & Soziales (11,1). In dieser Größe lässt sich die Betreuung an eine feste Person im Team übergeben.

Die amtliche Statistik führt Pflegedienste gemeinsam mit verwandten Tätigkeiten in der Klasse "Soziale Betreuung und ambulante Dienste". Diese Klasse umfasst 14.746 Unternehmen (Stand 2023) - die reine Zahl für Pflegedienste ist darin enthalten, aber nicht separat ausgewiesen.

Von allen deutschen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigte nutzen 31 % soziale Netzwerke (Eurostat, Stand 2023). Diese Quote gilt für die Größenklasse, nicht speziell für Pflegedienste - eine amtliche Aufschlüsselung nach Branchen existiert nicht.

Mitarbeitergewinnung über Social Media

In Branchen mit Ausbildungsberufen ist die Personalsuche häufig der wirtschaftlichere Grund für Social Media als die Kundengewinnung: Eine besetzte Stelle ist schneller bezahlt als ein neuer Kunde. Für Pflegedienste funktioniert das über TikTok - mit Einblicken in Arbeitsalltag, Team und Ausbildung statt klassischer Stellenanzeigen.

Wichtig ist die Erreichbarkeit: Wer über Social Media Bewerbungen will, braucht einen Weg, der ohne Anschreiben und Lebenslauf funktioniert - eine Nachricht oder ein kurzes Formular reichen für den Erstkontakt.

Was kostet die Betreuung?

Drei Wege sind üblich, und sie unterscheiden sich weniger im Preis als im Zeitaufwand, den sie im Betrieb lassen:

  • Selbst machen: keine Rechnung, aber min. 2 Stunden pro Woche - bei Pflegedienste in der Regel Chefsache.
  • Freie Mitarbeit: stundenweise Unterstützung für Schnitt oder Texte; funktioniert, wenn die Idee im Betrieb entsteht.
  • Agentur: feste monatliche Betreuung inklusive Produktion und Planung - sinnvoll, sobald der Kanal Anfragen bringen soll und nicht nur gepflegt aussehen.

Eine belastbare Preisspanne hängt an Produktionsaufwand und Frequenz. Was in den einzelnen Modellen enthalten ist, steht im Kostenratgeber.

Social Media für Pflegedienste - lieber gleich richtig aufsetzen?

Diese Seite wird von FUTRIZE GmbH betrieben, einer Social-Media-Agentur aus Lübeck. Wenn Sie die Umsetzung abgeben möchten: min. 3 fertige Videos im Testmonat, datenbasierte Skripte, feste Content-Säulen.

Kostenloses Erstgespräch

Social Media in der Praxis: Pflegedienste

Die ehrlichste Beobachtung aus der Betreuungspraxis: Gerade wenn der Pflegebedarf steigt, sollte der Kanal nicht automatisch lauter werden. Posten lohnt sich rund um Ausbildungsstarts, offene Stellen, freie Kapazitäten in der Tourenplanung oder Phasen, in denen Angehörige verstärkt nach Entlastung suchen. Sind alle Touren belegt oder Urlaubszeit, Krankheitsausfälle und Dokumentation bereits am Limit, ist eine Pause ehrlicher als hastige Beiträge, deren Anfragen niemand sauber beantwortet.

Der Einstieg gelingt mit einem kurzen Hochkantvideo, in dem eine Pflegekraft eine konkrete Frage beantwortet: zum Erstgespräch, zu Hausbesuchen, zur Angehörigenkommunikation oder zum Arbeitsalltag auf Tour. Es lässt sich ohne Patientenszenen in einem ruhigen Zeitfenster aufnehmen und braucht weder Drehplan noch lange Freigaben, wohl aber die klare Zustimmung der gezeigten Person. Wirtschaftlich wirkt der Kanal, wenn Bewerber im Gespräch auf solche Einblicke Bezug nehmen, Angehörige bereits passende Fragen stellen und Anfragen häufiger zu Versorgungsgebiet, Leistungen und verfügbaren Kapazitäten passen. Entscheidend ist nicht die Reichweite, sondern ob weniger unpassende Kontakte entstehen und Tourenkapazitäten sowie Stellen gezielter besetzt werden.

Verwandte Branchen im Vergleich

Branchen mit ähnlichem Profil - Zahlen aus derselben amtlichen Quelle.
BrancheBetriebe (amtliche Klasse)Beschäftigte je Betrieb
Apotheken15.90715,2
Orthopädieschuhmacher10.68321,8
Optiker20.4285,7
Hörakustiker4.53114,8
Sanitätshäuser4.53114,8
Kieferorthopäden38.67610

Häufige Fragen zu Marketing für Pflegedienste

Welche Social-Media-Plattform lohnt sich für Pflegedienste am meisten?
Für Pflegedienste steht Instagram an erster Stelle: Breite Reichweite und günstige Produktion; funktioniert, sobald es etwas zu zeigen gibt. Der zweitwichtigste Kanal folgt in der Tabelle oben - die Reihenfolge ergibt sich aus Betriebsgröße, Einzugsgebiet und Zielgruppe.
Wie viele Betriebe gibt es in dieser Branche?
Die amtliche Statistik führt Pflegedienste gemeinsam mit verwandten Tätigkeiten in der Klasse "Soziale Betreuung und ambulante Dienste". Diese Klasse umfasst 14.746 Unternehmen (Stand 2023) - die reine Zahl für Pflegedienste ist darin enthalten, aber nicht separat ausgewiesen.
Wie viele Betriebe dieser Größe nutzen überhaupt soziale Netzwerke?
Von allen deutschen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigte nutzen 31 % soziale Netzwerke (Eurostat, Stand 2023). Diese Quote gilt für die Größenklasse, nicht speziell für Pflegedienste - eine amtliche Aufschlüsselung nach Branchen existiert nicht.
Wie viel Zeit kostet Social Media für Pflegedienste realistisch?
Realistisch sind min. 2 Stunden pro Woche für einen Kanal - Aufnahme, Schnitt, Text und Antworten zusammengenommen. Wer zwei Kanäle parallel bespielen will, sollte mit dem doppelten Aufwand rechnen oder Inhalte konsequent mehrfach verwenden.
Lohnt sich Social Media für Pflegedienste auch zur Mitarbeitergewinnung?
Ja - für Pflegedienste ist die Personalsuche oft der wirtschaftlichere Grund als die Kundengewinnung. TikTok erreicht die Altersgruppe, die über Stellenportale kaum noch zu erreichen ist.

Quelle und Datenstand

Quelle: Eurostat Strukturelle Unternehmensstatistik (sbs_ovw_act) · Stand 2023 · CC BY 4.0

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Kanal-Empfehlung ist eine regelbasierte Einordnung, keine Erfolgsgarantie - der Rechenweg steht offen auf /methodik/.

Angabe korrigieren